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Neue Kompaktleistungsschalter-Generation 3VA von Siemens

20.11.2016

SIEMENS - Modulares System für unterschiedliche Anforderungen

Wozu Kompaktleistungsschalter heute in der Lage sind, zeigt Siemens seit 2014 mit der Produktreihe 3VA. Diese Kompaktleistungsschalter der neuesten Generation ergänzen das bewährte Sentron-Portfolio für die Niederspannungs-Energieverteilung um ein noch leistungsfähigeres und gleichzeitig hoch variables Schalter-System. Es ist so konzipiert, dass es jeden Schritt von der Planung bis hin zum laufenden Betrieb unterstützt. Zeit- und kostensparend lässt sich damit für jede Anwendung die optimale und genau passende Schalt-Lösung realisieren. Dafür sind die neu entwickelten Kompaktleistungsschalter in zwei anwendungsspezifischen Baureihen erhältlich: 3VA1 und 3VA2.

Geräte der Baureihe 3VA1 erfüllen mit einem thermisch-magnetischen Auslöser (TMTU) alle Standardaufgaben im Anlagenschutz. Sie sind auf einen Bemessungsstrom von 16 bis 250 A ausgelegt. Ihr Schaltvermögen reicht bis 70 kA. Dabei ist dieser kleinste am Markt verfügbare Kompaktleistungsschalter in der Klasse bis 70 kA nur 130 Millimeter hoch, 76 Millimeter breit und 70 Millimeter tief. Aufgrund der kompakten Bauform eignet sich die Ausführung 3VA1 besonders für den Einsatz in Installationsverteilern und im Maschinenbau. Bis zu 50 Prozent an Platz lassen sich damit in Schaltanlagen, Schaltschränken und Installationsverteilern einsparen. In der 160-A-Variante sind es immer noch 22 Prozent. Ein weiterer Vorteil: Der 3VA1 ist auch als echter Lasttrennschalter (nach IEC 60947-3) verfügbar.

Die Baureihe 3VA2 ist hingegen für Anwendungen mit höheren technischen Anforderungen ausgelegt. Das heißt auch: für einen Bemessungsstrom von 16 A bis 630 A sowie für Bemessungsspannungen bis zu 690 Volt (V) AC. Im Unterschied zum 3VA1 nutzen die Komponenten der 3VA2-Reihe einen elektronischen Überstromauslöser (ETU), der eine höhere Schaltleistung bis zu 150 kA ermöglicht. Vor allem aber lassen sich mit dieser Baureihe optionale Mess- und Kommunikationsfunktionen nutzen. Die integrierte Messfunktion erfasst unter anderem Strom, Spannung, Energiewerte und Anlagenzustände. Ein zusätzliches externes Messgerät ist dafür nicht mehr erforderlich. Über ein ebenfalls integriertes Kommunikationsmodul können diese Daten an übergeordnete Gebäudemanagement- oder Automatisierungssysteme übertragen werden. Der Datentransfer erfolgt über die gängigen Bussysteme Ethernet (Modbus TCP), PROFIBUS und PROFINET.

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